Eine kleine Geschichte, die aufzeigen soll, wie sehr wir es gewohnt sind, in Mustern zu denken:

Ein Mann fährt mit seinem kleinen Sohn im Auto über einen Eisenbahnübergang. Plötzlich stirbt der Motor ab und der Mann und sein Sohn schaffen es nicht mehr, das Auto rechtzeitig zu verlassen. Beide sind schwer verletzt. Auf dem Weg ins Krankenhaus verstirbt der Vater im Rettungsauto. Das Chirurgenteam in der Notaufnahme des Krankenhauses ist bereits verständigt und erwartet das Unfallopfer. Als der Junge schließlich auf dem OP-Tisch liegt, sagt plötzlich jemand vom Chirurgenteam: „Ich kann nicht operieren, das ist ja mein Sohn!“.

Alles klar? Hier geht es zur Erklärung (falls erforderlich).

Quellenangabe: Veronika Merz, „Salto, Rolle, Pflicht und Kür …“ Verlag Pestalozzianum, Basel 2001.