Ein Glaubenssatz lässt sich nicht einfach "wegdenken" oder auslöschen. Nur mit der KNK ist es relativ einfach, einschränkende Glaubenssätze durch freimachende zu überschreiben. Das funktioniert deswegen, weil man mit dieser Methode die entscheidenden drei Faktoren findet, die dazu notwendig sind:

- das "verantwortliche" Gefühl, welches meist nicht mehr bewusst erinnerlich ist
- den genauen Zeitpunkt der Entstehung des Glaubenssatzes und schließlich auch
- die genauen Umstände die dazu geführt haben

Mit einem einfachen Vergleich ist es verständlicher:

Ein "falscher" Glaubenssatz ist Teil des Glaubenssystems eines Menschen, ähnlich wie z.B. ein bestimmter Satz in einem E-Mail, den man irgendwo im PC abgespeichert hat. Man kann den Satz erst gegen einen anderen austauschen, wenn man

- zuerst den PC einschaltet,
- die entsprechende Datei mit dem richtigen Programm öffnet und dann auch noch
- genau die richtige Stelle im Text findet.

Wenn man den exakt richtigen Satz in den PC eintippen würde oder ihn irgendwo abspeichern würde, hätte das keinerlei Auswirkung auf den Inhalt des entsprechenden E-Mails. Der Empfänger würde trotzdem immer den "alten Satz" erhalten.
Nur wenn man an der exakt richtigen Stelle korrigiert, hat das tatsächlich die beabsichtigten Auswirkungen - und genau das macht die KNK.

Weiterlesen: Unerlöste Seelische Konflikte